Ziel: Der allgemein bildende Unterricht (ABU) hat zum Ziel, jungen Menschen eine Orientierungshilfe für ihre aktuelle Lebenssituation zu bieten. In ihrer Ausbildungszeit werden sie unter ganzheitlichen Gesichtspunkten auf ihr berufliches und privates Leben vorbereitet. Grundlage für den ABU bildet der Rahmenlehrplan des Bundes.
Umfang: Der ABU umfasst während der ganzen Lehrzeit drei Lektionen pro Woche oder 120 Lektionen pro Lehrjahr (Ausnahme: Bei den Maschinenbauberufen werden im ersten Lehrjahr aufgrund der integrierten Lern- und Arbeitsmethodik und bereichsübergreifenden Projekten vier Wochenlektionen erteilt). Der ABU wird - wenn dies stundenplanmässig machbar ist - am Schultag in einem zusammenhängenden Block erteilt.
Zeugnisnoten: Am Ende jedes Semesters (mit Ausnahme des zweitletzten, in das die Vertiefungsarbeit fällt) werden für jeden der beiden Lernbereiche Zeugnisnoten ausgestellt. Pro Semester gibt es also je eine Erfahrungsnote in den Lernbereichen Gesellschaft und Sprache und Kommunikation.
Der Schullehrplan im Fach Allgemeinbildung ist in Themen gegliedert. Pro Semester werden in der Regel zwei Themen behandelt. Der ABU ist also nicht in traditionelle Fächer aufgeteilt. Grundsätzlich wird zwischen zwei Lernbereichen unterschieden: Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation. Beide werden im Unterricht gleichberechtigt behandelt.
Schulreglement QV_ABU_2009_V1.3
Schullehrplan ABU Couffure (3-jährige Lehre)
Schullehrplan ABU Produktionsmechaniker (3-jährige Lehre)
Schullehrplan ABU Polymechaniker und Konstrukteure (4-jährige Lehre)